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DHB Lehrgang in Kienbaum; Drei sächsische Sportlerinnen dabei

Vom 26.- 29. April 2010 findet in Kienabum ein DHB-Lehrgang der weiblichen Jugend (Jahrgang 95/96) statt. Erfreulich aus sächsischer Sicht ist, dass an diesem Lehrgang mit Laura Schneider, Linda Hodler und Laura Majer drei sächsische Spielerinnen eingeladen sind. Alle drei Sportlerinnen spielen derzeit beim HC Leipzig.
 ron 2010-03-30 13:40:35

4 Spieler aus Sachsen bei DHB Lehrgängen

Infolge der Sichtungen in Kienbaum für die männlichen Jahrgänge 94/95 männlich und 95/96 weiblich findet in Glinde für die Jungen und in Kienbaum für die Mädchen ein weiterer Sichtungslehrgang des DHB statt.
Aus den sächsischen Aswahltteams wurden für den männlichen Bereich Max Emanuel (Concordia Delitzsch), Lukas Paul und Lukas Krizikalla (beide HC Großenhain) eingeladen.
Aus der weiblichen Auswahl schaffte Michelle Schombel (HC Leipzig) den Sprung zur nächsten Sichtung.
Wir gratulieren den 4 Spielern zu der Berufung und wünschen viel Erfolg.
 ron 2010-03-02 09:24:52

LAW 94 wbl. verpasst LP-Endrunde

Nach unserem vorbereitenden Trainingslager im Sportpark Rabenberg sind wir alle, sowohl Sportler als auch Funktionäre, ziemlich optimistisch ins Saarland zu einer vermeintlich leichten Vorrundengruppe gefahren. Die Auslosung hatte uns mit dem Saarland, Bremen zwei unbekannte Gegner und mit Berlin einen Gegner gegeben, die wir sportlich als „machbar“ einschätzten.

Trotzdem haben wir unsere Mannschaft im Trainingslager und im Vorfeld der Spiele eben vor diesen vermeintlich leichten Gegnern gewarnt. Wir wollten die Spiele mit voller Konzentration angehen und die Endrunde des Länderpokals unbedingt erreichen.

Leider mussten wir den Eindruck gewinnen, dass unsere Aussagen von einem Großteil der Spielerinnen ignoriert wurden.

Ohne den notwendigen „Biss“ und ohne erkennbaren Siegeswillen starteten wir gegen die Auswahl des Saarlandes. Wir lagen schnell 3:9 zurück. Auch eine Auszeit hat keine Wirkung gezeigt. Mit 11:16 ging es in die Halbzeit. Hier fanden wir Trainer die richtigen Worte und unsere Mannschaft holte Tor um Tor auf. Beim Stand von 21:23 haben wir immer noch gehofft, zu gewinnen. Doch danach ging fast nichts mehr, die Fehler häuften sich und die Mannschaft hat sich aufgegeben. Ein 26:33 war das blamable Ergebnis.

Vor dem 2. Spiel gegen Bremen haben wir versucht, noch einmal an das sportliche Vermögen jeder Einzelnen zu erinnern und an für den Sport wesentliche Eigenschaften wie Kampfgeist und Einsatzbereitschaft. Nach durchwachsenem Beginn konnte sich die Auswahl des HVS zur Halbzeit deutlich mit 14:9 absetzen. Doch beim Stand von 16:17 war wieder alles offen. Nach einer hektischen und von vielen Fehlern gekennzeichneten Schlussphase endete das Spiel völlig unbefriedigend 21:21!

Da die Auswahl des Saarlandes auch Berlin hoch mit 33:21 besiegte, war der 1. Platz nicht mehr erreichbar!

In einer Mannschaftssitzung am Abend haben wir unserem Team die Bedeutung auch eines 2. Platzes deutlich gemacht, der ja im Länderpokal immer noch Punkte bringt. Ein Sieg gegen die Auswahl Berlins sollte unbedingt gelingen. Aber wieder gingen wir auf dem Spielfeld durch Wellentäler. Einem 13:6 folgte ein 15:12. Bei 19:14 wurden die Seiten gewechselt. Bei 21:21 war erneut alles offen. Erst ab dem 25:22 hat unsere Mannschaft sich abgesetzt und endlich gezeigt was sie kann.

Jetzt stand die Abwehr besser, unser Gegenstoßverhalten wurde konsequent gespielt und wir haben mit 37:28 gewonnen und wenigstens den 2. Platz erreicht.

 

Leider haben die Mädels eine große Chance verpasst sich sportlich weiterzuentwickeln und in  einem wichtigen Wettkampf, der Endrunde um den Länderpokal, mitzuspielen und Erfahrungen zu sammeln.

 

Im Nachgang müssen wir feststellen, dass keine Spielerin ihr sportliches Potential auch nur annähernd „abrufen“ konnte. Auch dem Sichter des DHB konnte sich keine neue Spielerin anbieten.

 

Das ist umso bedauerlicher, da wir mit M. Schombel, J. Müller und Th. Markus Spielerinnen in unseren Reihen haben, die durchaus die sportlichen Fähigkeiten besitzen, in einer Jugendnationalmannschaft zu spielen. In der spielt bisher nur M. Schombel.

SW

 

 

Endstand der Länderpokal-Vorrunde in Bous:

 

1. HV Saar                  5:1 Punkte

2. HV Sachsen            3:3 Punkte

3. HV Berlin                2:4 Punkte

4. HV Bremen             2:4 Punkte

 

Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz:

 

Tor:      L. Kulak (HCL), St. Gottschling (BSV),

Feld:    M. Schombel (20 Tore), Th. Markus (20), J. Müller (14), C. Krause (8), L. Havel (4), A.      Saupe (4), L. Karkuschke (3), L. Al-Robaiy (2), G. Neustadt - alle HCL, C. Just (6) – SC Markranstädt, S. Schwesinger (2), N. Wirsik (1) – BSV

 


Offizielle:

 

Delegationsleiter:      Günther Behla (Vize-Präsident Nachwuchs)

Trainer:                      Steffen Wohlrab

Co-Trainer:                Hubert Probst

Physiotherapeutin:    Antje Probst

 mTietz 2010-01-15 11:15:17

Vorrunde Länderpokal
Am 9./10.01.2010 fand im Euroville-Sportcenter zu Naumburg eine von 5 Vorrunden des Länderpokals der Jungen, Jahrgang '93 und jünger, statt. Der Länderpokal stellt die "Deutsche Meisterschaft für Landesauswahlmannschaften" dar. Das sächsische Team unter der Leitung der Trainer Matthias Wolf (Delitzsch) und Peter Schäfer (Görlitz) bereitete sich auf diesen Höhepunkt einer mehrjährigen Phase der Nachwuchsausbildung bei idyllischem Winterwetter in der sächsischen Sportschule auf dem Rabenberg bei Aue vor. Bei der Bewertung des Abschneidens muss berücksichtigt werden, dass mit Georg Mendisch und Robin John (beide Delitzsch) beide etatmäßigen Rückraum-Mitte-Spieler wegen Verletzung ausfielen. So musste mit neuen Spielern experimentiert werden. Außerdem standen im sächsischen Aufgebot 7 Akteure des Jahrganges '94, die also 1 Jahr jünger waren, was in diesem Altersbereich nur schwer zu kompensieren ist. Insofern waren die Erwartungen von vornherein gemäßigt.
Im ersten Spiel trafen die Sachsen gleich auf Sachsen/Anhalt, die also Heimvorteil genossen. Man bot dem Gastgeber einen tollen Kampf. Bis zum 21:21 stand das Spiel auf des Messers Schneide. Die erstmalige Führung zum 22:21 wurde leider wegen Übertretens der Kreislinie anulliert. Danach zogen die fast ausschließlich mit dem SC Magdeburg angehörig besetzten Anhaltiner auf 28:24 davon.
Der zweite Vergleich brachte dann am Sonnabend nachmittag den Sachsen eine herbe Klatsche. Gegen die ARGE Rheinland-Pfalz mit 8 Spielern aus Friesenheim verlor man völlig den Faden und unterlag mit 29:38.
Am Sonntag war dann Wiedergutmachung angesagt. Das gelang recht ordentlich, wenngleich man gegen Schleswig-Holstein mit 23:25 erneut unterlag. Leider konnten auch hier zwischenzeitliche Unentschiedenstände nicht in eine Führung umgewandelt werden.
Interessant war, dass es mit Gert Adamski (Schleswig-Holstein), Christian Pöhler (Sachsen-Anhalt) und Matthias Wolf ein "Delitzscher" Trainertreffen gab.
Auf Grund der erzielten Ergebnisse kam es im Turnier zu einem echten Endspiel. "Im besten Finale, das je statt gefunden hat" (Zitat Wolfgang Sommerfeld, DHB-Junioren-Nationalmannschafts-Co-Trainer und Sichter, München) bezwang abschließend Sachsen-Anhalt den erbittert Widerstand leistenden Rheinland-Pfälzern glücklich mit 26:25 und erkämpfte sich somit die Finalteilnahme.
Alle Ergebnisse:
Sa/Anh. - Sachsen 30:26 (17:11)
Schl./Holst. -Rheinl./Pfalz 23:26 (12:10)
Sa./Anh. - Schl./Holst. 21:20 (9:11)
Sachsen - Rheinl./Pfalz 29:38 (10:22)
Sachsen - Schl./Holst. 21:23 (9:13)
Rheinl./Pfalz - Sa./Anh. 25:26 (12:12)
Endstand:
1. Sachsen-Anhalt 6:0 P.
2. Rheinland-Pfalz 4:2 P.
3. Schleswig-Holstein 2:4 P.
4.Sachsen 0:6 P.
Aufgebot Sachsen:
Zimmer, Flemming (beide Delitzsch), Paul (Großenhain); Emanuel 16/1, Kühn 14/4, Baum 10/1, Model 7, Bölke 5, Uhlig 2, Mittag 2 (alle Delitzsch), Kreutzmann 9, Krzikalla 5 (beide Großenhain), Fast (Aue), Hanner 2 (DHfK)
Am meisten überzeugen konnten davon Torhüter Philipp Zimmer, der Halbrechte Max Emanuel, der ins Allstarteam gewählt wurde, Dominic Kühn, Tobias Kreutzmann, Lucas Krzikalla und Patrick Baum.
Alles in allem bot die Mannschaft in zwei Vergleichen eine ordentliche Leistung. Dort war der Abstand zu den Spitzenteams nicht sehr groß. Allerdings verhinderten Abwehrschwächen und auch Abschlussmängel eine mögliche Überraschung.
Erwähnt werden sollten abschließend die sehr guten Schiedsrichterleistungen und das hervorragende Ambiente im "Euroville" Naumburg mit der großen Unterstützung der Helfer des  HSV Naumburg-Stößen.
K.Loch
 ron 2010-01-12 11:10:21

Zum Jahresende noch einmal ein Trainingslager 

Während für viele Mannschaften zwischen Weihnachten und Neujahr trainingsfreie Zeit herrscht, traf sich die Landesauswahl 95 männliche zu einem Kurztrainingslager in Hoyerswerda. So fanden sich am 27. Dezember 21 junge Sportler aus ganz Sachsen in der Zuse-Stadt ein. Nach der ersten Trainingseinheit in der Sporthalle wurde erst einmal die Pension in ländlicher Umgebung bezogen. Die Chefin begrüßte dabei alle Teilnehmer in ihrer lustigen und aufgeweckten Art und Weise. Nach dem reichhaltigen Abendbrot dann die zweite Einheit in der Sporthalle, wo vor allem die Athletik der Jungs in Augenschein genommen wurde. Der Montag stand dann ganz im Zeichen der Abwehrarbeit und Athletik. In drei Halleneinheiten wurden die Jungs voll gefordert. Aber gerade das Abwehrverhalten in Eins gegen Eins Situationen muss von allen noch weiter verbessert werden. Dazwischen wurden die Sportler von Ute Altmann vom LHV Hoyerswerda hervorragend betreut und versorgt. Dafür ein großes Dankeschön. Am Abend stand dann eine Trainingseinheit im City Freizeit Center auf dem Programm. Bei dem 50 minütigem Spinning Programm durchgeführt durch einen Trainer des Centers kamen noch einmal alle an ihre Grenzen. So waren die Scheiben des Raumes komplett beschlagen und alle verdienten sich den anschließenden Sauna Aufenthalt . Der 29.12. wurde dann genutzt um die 4:2 Abwehrformation einzuführen und zu trainieren. Hierbei haben die Trainer noch viel Arbeit vor sich um das komplexe System zu perfektionieren, aber es konnten auch schon leichte Verbesserungen in den einzelnen Trainingseinheiten erzielt werden. Das Abendprogramm sah dann wieder etwas Abwechslung vor: diesmal ging es in das angrenzende Bowlingcenter wo auf drei Bahnen der beste Bowler gesucht wurde. Am 30.12. stand dann die letzte Trainingseinheit an. Diese bestand aus einem Handballturnier mit drei Mannschaften, wo noch einmal alle zeigen konnten was sie in den drei Tagen gelernt hatten. Hierbei wurde schon einiges gut umgesetzt, aber man sah auch allen die Belastungen der letzten Tage an.
Das Trainingslager bot mit der Pension und der ständig verfügbaren Halle beste Voraussetzungen für die Trainer, so dass ein durchweg positives Fazit gezogen werden konnte.

Jens Pardun, Frank Lessau, Conni Böhme

 

 

 
 ron 2010-01-12 11:05:01
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