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Sächsische Landesauswahlen verpassen die Länderpokal-Endrunde

Am 14./15. Januar 2012 bestritten die sächsischen Landesauswahlen Jahrgang 95 männlich und Jahrgang 96 weiblich ihre Vorrunden um den Deutschen Länderpokal des DHB. Beiden Teams ist es nicht gelungen, in die Endrunde um den Länderpokal einzuziehen. Während die Jungs teils klare Niederlagen quittieren mussten, war das Ausscheiden der Mädchen denkbar knapp und deswegen umso ärgerlicher.

Den 95er Jungen gelang ein guter Start in das Turnier – gegen den Mitfavoriten aus Baden erzielte man ein 21:21-Unentschieden. Auch die 5-Tore-Niederlage gegen den späteren Sieger vom Niederrhein konnte man akzeptieren. Die Spiele am Sonntag hingegen ließen die notwendigen Tugenden vermissen, um erfolgreich sein zu können, auch wenn das teilweise durch die Ausfälle von Führungsspielern bedingt war.

Beim Heimspiel der Mädchen in Oschatz erwischte man einen hervorragenden Start und konnte die ARGE Rheinland-Pfalz deutlich mit 28:18 distanzieren. Leider ließ man sich im zweiten Spiel gegen die Hamburger Mädchen zu Beginn der Halbzeiten vom hohen Tempo des Gegners überraschen und musste Rückständen hinterherlaufen. Man konnte zwar kurz vor Schluss ausgleichen, musste aber noch einen Gegentreffer hinnehmen und verlor knapp. Im Spiel gegen Brandenburg ging es stets eng zu, auch wenn man fast ständig hinten lag. Drei Minuten vor Ende gelang der umjubelte Ausgleich – ein großer Dank an die Fans an dieser Stelle. Durch unnötige Ballverluste in der hektischen Schlussphase musste man erneut eine 1-Tore-Niederlage hinnehmen. Mit großer Moral wurde zum Abschluss der HV Westfalen besiegt.

 mTietz 2012-01-18 18:27:01

Auswahl 94 männlich mit 2. Platz bei der Länderpokal-Endrunde

Das tolle Abschneiden der Mannschaft mit dem 2. Platz beim diesjährigen Deutschen Länderpokal des DHB, der am 2. und 3. April im hessischen Rotenburg/Fulda ausgetragen wurde, ist die beste Platzierung, die je eine sächsische Auswahl im männlichen Nachwuchsbereich erreichen konnte – und das absolut verdient mit sehr guten Leistungen. Den Weg in die Endrunde des Länderpokals ebnete sich die Mannschaft von Jens Denecke
und Renè Jahn mit dem Sieg beim Vorrundenturnier in Hamburg, wo sie kämpferisch und spielerisch überzeugte.
Mit genau diesen Tugenden wollte man trotz der krankheits- und verletzungsbedingten Ausfälle von gleich drei Spielern auch bei der Endrunde brillieren und erreichte mit einem überzeugenden Sieg gegen die Berliner Vertretung einen hervorragenden Start ins Turnier. Im zweiten Samstagsspiel kam es zum Vergleich mit dem Endrundenerfahrenen Gegner aus Baden. Es wurde ein hochklassiges Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, das einem echten Handballkrimi gleichkam. Die Führung wechselte häufig, doch der sächsischen Auswahl gelang im zweiten Abschnitt eine 3-Tore-Führung. Leider konnte diese nicht
verteidigt werden und man musste einen 5:0-Tore-Lauf der Badener hinnehmen, wodurch man selbst ins Hintertreffen geriet. Zwei Sekunden vor Schluss gelang aber der umjubelte Ausgleichstreffer und das Spiel endete leistungsgerecht mit einem Unentschieden. Dass man in diesem Spiel um ein Haar den späteren Turniersieger geschlagen hätte, wusste man zu
diesem Zeitpunkt noch nicht. Man hatte sich damit eine hervorragende Ausgangslage für die beiden Sonntagsspiele verschafft und ging entsprechend motiviert in das Spiel gegen Bayern. Leider lag unserer Auswahl die bayerische Spielanlage nicht und man besann sich zu spät auf die eigene Leistungsstärke, so dass die beeindruckende Aufholjagd in der zweiten Halbzeit nach einem 6-Tore-Rückstand nicht von Erfolg gekrönt war und man denkbar knapp mit einem Tor unterlag. Was die Mannschaft danach im letzten Spiel gegen Württemberg trotz des Wissens zeigte, das man das Turnier nicht mehr gewinnen konnte, unterstreicht die große Charakterstärke und die beachtliche Moral der Truppe. Von der ersten Minute des Spiels an ließ man keinen Zweifel daran aufkommen, dass man hier mit allen Mitteln als Sieger das Feld verlassen wollte. Von dieser Willensstärke beeindruckt war der Widerstand der Württemberger schnell gebrochen und bereits zur Pause lag man mit 10 Toren in Führung. Letztendlich gewann man souverän mit 13 Toren. Das Lob und die Anerkennung für die gezeigten Leistungen durch die anwesenden DHB-Trainer und die Landestrainer der anderen Verbände ist ein weiterer Beweis dafür,dass unsere HVS-Auswahl einen tadellosen Auftritt in Rotenburg gezeigt und einen tollen Erfolg errungen hat, worauf die Mannschaft mit ihren Trainern und Betreuern zu Recht sehr stolz sein darf.

Für Sachsen zur Endrunde dabei:
Spieler: Franz Flemming, Lukas Paul (beide Tor), Richard Petter, Lukas Krzikalla, Max
Emanuel, Lukas Mittag, Maximilian Weber, Marcel Bölke, Patrick Baum (alle Handball-
Akademie Leipzig/Delitzsch), Robert Riedel, Toni Müller (beide NSG EHV/NH Aue), Eric
Neumann (HC Großenhain). Ausgefallen: Georg Mendisch, Nico Stollenwerk (Handball-
Akademie Leipzig/Delitzsch), Sebastian Greß (HC Großenhain).

Auswahltrainer: René Jahn, Jens Denecke
VP-Nachwuchs: Günther Behla
Landestrainer: Christian Witusch
Arzt: Dr. Siegfried Kanzler
Physiotherapeut: Alexander Beil

Spielplan:
HV Sachsen - HV Berlin 32:23
Bayerischer HV - HV Württemberg 18:22
Badischer HV - HV Sachsen 25:25
HV Berlin - Bayerischer HV 33:29
HV Württemberg - Badischer HV 19:30
HV Sachsen - Bayerischer HV 31:32
HV Berlin - HV Württemberg 29:26
Bayerischer HV - Badischer HV 30:31
HV Württemberg - HV Sachsen 20:33
Badischer HV - HV Berlin 24:24

Endstand:
Platz Landesverband Punkte Tore Tordifferenz
1. Baden                            6:2 110:098 + 12
2. Sachsen                       5:3 121:100 + 21
3. Berlin                             5:3 109:111 - 02
4. Bayern                           2:6 109:117 - 08
5. Württemberg                  2:6 087:110 - 23
 mTietz 2011-04-08 11:17:39

DHB Lehrgang in Kienbaum; Drei sächsische Sportlerinnen dabei

Vom 26.- 29. April 2010 findet in Kienabum ein DHB-Lehrgang der weiblichen Jugend (Jahrgang 95/96) statt. Erfreulich aus sächsischer Sicht ist, dass an diesem Lehrgang mit Laura Schneider, Linda Hodler und Laura Majer drei sächsische Spielerinnen eingeladen sind. Alle drei Sportlerinnen spielen derzeit beim HC Leipzig.
 ron 2010-03-30 13:40:35

4 Spieler aus Sachsen bei DHB Lehrgängen

Infolge der Sichtungen in Kienbaum für die männlichen Jahrgänge 94/95 männlich und 95/96 weiblich findet in Glinde für die Jungen und in Kienbaum für die Mädchen ein weiterer Sichtungslehrgang des DHB statt.
Aus den sächsischen Aswahltteams wurden für den männlichen Bereich Max Emanuel (Concordia Delitzsch), Lukas Paul und Lukas Krizikalla (beide HC Großenhain) eingeladen.
Aus der weiblichen Auswahl schaffte Michelle Schombel (HC Leipzig) den Sprung zur nächsten Sichtung.
Wir gratulieren den 4 Spielern zu der Berufung und wünschen viel Erfolg.
 ron 2010-03-02 09:24:52

LAW 94 wbl. verpasst LP-Endrunde

Nach unserem vorbereitenden Trainingslager im Sportpark Rabenberg sind wir alle, sowohl Sportler als auch Funktionäre, ziemlich optimistisch ins Saarland zu einer vermeintlich leichten Vorrundengruppe gefahren. Die Auslosung hatte uns mit dem Saarland, Bremen zwei unbekannte Gegner und mit Berlin einen Gegner gegeben, die wir sportlich als „machbar“ einschätzten.

Trotzdem haben wir unsere Mannschaft im Trainingslager und im Vorfeld der Spiele eben vor diesen vermeintlich leichten Gegnern gewarnt. Wir wollten die Spiele mit voller Konzentration angehen und die Endrunde des Länderpokals unbedingt erreichen.

Leider mussten wir den Eindruck gewinnen, dass unsere Aussagen von einem Großteil der Spielerinnen ignoriert wurden.

Ohne den notwendigen „Biss“ und ohne erkennbaren Siegeswillen starteten wir gegen die Auswahl des Saarlandes. Wir lagen schnell 3:9 zurück. Auch eine Auszeit hat keine Wirkung gezeigt. Mit 11:16 ging es in die Halbzeit. Hier fanden wir Trainer die richtigen Worte und unsere Mannschaft holte Tor um Tor auf. Beim Stand von 21:23 haben wir immer noch gehofft, zu gewinnen. Doch danach ging fast nichts mehr, die Fehler häuften sich und die Mannschaft hat sich aufgegeben. Ein 26:33 war das blamable Ergebnis.

Vor dem 2. Spiel gegen Bremen haben wir versucht, noch einmal an das sportliche Vermögen jeder Einzelnen zu erinnern und an für den Sport wesentliche Eigenschaften wie Kampfgeist und Einsatzbereitschaft. Nach durchwachsenem Beginn konnte sich die Auswahl des HVS zur Halbzeit deutlich mit 14:9 absetzen. Doch beim Stand von 16:17 war wieder alles offen. Nach einer hektischen und von vielen Fehlern gekennzeichneten Schlussphase endete das Spiel völlig unbefriedigend 21:21!

Da die Auswahl des Saarlandes auch Berlin hoch mit 33:21 besiegte, war der 1. Platz nicht mehr erreichbar!

In einer Mannschaftssitzung am Abend haben wir unserem Team die Bedeutung auch eines 2. Platzes deutlich gemacht, der ja im Länderpokal immer noch Punkte bringt. Ein Sieg gegen die Auswahl Berlins sollte unbedingt gelingen. Aber wieder gingen wir auf dem Spielfeld durch Wellentäler. Einem 13:6 folgte ein 15:12. Bei 19:14 wurden die Seiten gewechselt. Bei 21:21 war erneut alles offen. Erst ab dem 25:22 hat unsere Mannschaft sich abgesetzt und endlich gezeigt was sie kann.

Jetzt stand die Abwehr besser, unser Gegenstoßverhalten wurde konsequent gespielt und wir haben mit 37:28 gewonnen und wenigstens den 2. Platz erreicht.

 

Leider haben die Mädels eine große Chance verpasst sich sportlich weiterzuentwickeln und in  einem wichtigen Wettkampf, der Endrunde um den Länderpokal, mitzuspielen und Erfahrungen zu sammeln.

 

Im Nachgang müssen wir feststellen, dass keine Spielerin ihr sportliches Potential auch nur annähernd „abrufen“ konnte. Auch dem Sichter des DHB konnte sich keine neue Spielerin anbieten.

 

Das ist umso bedauerlicher, da wir mit M. Schombel, J. Müller und Th. Markus Spielerinnen in unseren Reihen haben, die durchaus die sportlichen Fähigkeiten besitzen, in einer Jugendnationalmannschaft zu spielen. In der spielt bisher nur M. Schombel.

SW

 

 

Endstand der Länderpokal-Vorrunde in Bous:

 

1. HV Saar                  5:1 Punkte

2. HV Sachsen            3:3 Punkte

3. HV Berlin                2:4 Punkte

4. HV Bremen             2:4 Punkte

 

Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz:

 

Tor:      L. Kulak (HCL), St. Gottschling (BSV),

Feld:    M. Schombel (20 Tore), Th. Markus (20), J. Müller (14), C. Krause (8), L. Havel (4), A.      Saupe (4), L. Karkuschke (3), L. Al-Robaiy (2), G. Neustadt - alle HCL, C. Just (6) – SC Markranstädt, S. Schwesinger (2), N. Wirsik (1) – BSV

 


Offizielle:

 

Delegationsleiter:      Günther Behla (Vize-Präsident Nachwuchs)

Trainer:                      Steffen Wohlrab

Co-Trainer:                Hubert Probst

Physiotherapeutin:    Antje Probst

 mTietz 2010-01-15 11:15:17
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