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Portugal siegt beim Finale der Mini-Handball-WM

Am Samstag, den 20. Dezember 2025, verwandelte sich die BallsportARENA Dresden in eine große internationale Handballbühne – zumindest gefühlt. Beim Finalturnier der Mini-WM des Handballverbandes Sachsen schlüpften die Kinder der acht qualifizierten Mannschaften in die Rollen großer Handball-Nationen und zeigten mit beeindruckender Begeisterung, Spielfreude und Fairness, wie nah Minihandball und große Vorbilder beieinanderliegen können.

Schon beim Einlaufen der Teams war die besondere Atmosphäre spürbar. Mit Flaggen, Anfeuerungsrufen und viel Applaus von über 300 Zuschauern auf den Rängen fühlten sich die jungen Spielerinnen und Spieler wie bei einer Weltmeisterschaft der Profis. 

 

Den Auftakt machte am Vormittag Slowenien (HC Elbflorenz Dresden) gegen Argentinien (HC Leipzig). Mit temporeichem Angriffsspiel, einer stabilen Abwehr und sicheren Abschlüssen setzte Slowenien ein erstes Ausrufezeichen und gewann verdient mit 18:4. Parallel dazu entwickelte sich zwischen Spanien (TSV Fortschritt Mitweida) und Brasilien (HSV Pulsnitz) ein intensives Spiel, in dem Brasilien mit viel Kreativität und Spielfluss am Ende mit 16:12 die Oberhand behielt.

Portugal (SC DHfK Leipzig) präsentierte sich im Anschluss äußerst abgeklärt gegen Ungarn (SV Medizin Bad Gottleuba). Mit strukturiertem Spielaufbau und konsequenter Chancenverwertung siegte Portugal mit 18:11. Zeitgleich zeigte Georgien (HSG Freiberg) gegen Norwegen (SG Görlitz) großen Kampfgeist und entschied ein spannendes Spiel mit 16:13 für sich.

 

Das erste Halbfinale war ein intensives und ausgeglichenes Spiel auf hohem Minihandball-Niveau. Beide Teams agierten mutig und mit viel Tempo. Slowenien überzeugte am Ende durch eine stabile Abwehr, schnelles Umschaltspiel und etwas mehr Übersicht in den entscheidenden Momenten, während Brasilien mit Kreativität und großem Einsatz bis zum Schluss dagegenhielt, sich den Slowenen allerdings mit 15:11 geschlagen mussten.

Im zweiten Halbfinale zeigte Portugal eine sehr konzentrierte und strukturierte Leistung. Mit sicherem Passspiel, konsequenter Chancenverwertung und einer aufmerksamen Defensive kontrollierte das Team die Partie. Georgien stellte sich mit viel Kampfgeist und Spielfreude dagegen und sammelte wertvolle Turniererfahrung, musste sich jedoch der mannschaftlichen Geschlossenheit Portugals mit 24:8 geschlagen geben.

 

In den Platzierungsspielen zeigten sich nochmals alle Facetten des Minihandballs. Ungarn sicherte sich mit einem 14:11 gegen Argentinien den siebten Rang und bewies dabei großen Teamzusammenhalt. Norwegen ließ gegen Spanien nichts anbrennen und gewann mit 22:13, was letztlich Platz fünf bedeutete.

Das Spiel um Platz drei zwischen Brasilien und Georgien war von Tempo, Emotionen und sehenswerten Aktionen geprägt. Beide Teams agierten mutig, doch Brasilien behielt mit 17:14 knapp die Oberhand und durfte sich über die Bronzemedaille freuen.

 

Das große Finale zwischen Slowenien (HC Elbflorenz Dresden) und Portugal (SC DHfK Leipzig) war der würdige Höhepunkt eines langen Turniertages. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, verteidigten aufmerksam und suchten geduldig ihre Chancen. Jeder Treffer wurde von den Zuschauern lautstark bejubelt, jede Parade gefeiert. Am Ende entschied eine einzige Aktion das Spiel zugunsten Portugals, das sich mit 9:8 hauchdünn durchsetzte und den Turniersieg sicherte. Slowenien durfte sich über einen starken zweiten Platz freuen und erhielt ebenso großen Applaus.

 

Abschlusstabelle der Mini-WM 2025

  1. Portugal – SC DHfK Leipzig

  2. Slowenien – HC Elbflorenz Dresden

  3. Brasilien – HSV Pulsnitz

  4. Georgien – HSG Freiberg

  5. Norwegen – SG Görlitz

  6. Spanien – TSV Fortschritt Mitweida

  7. Ungarn – SV Medizin Bad Gottleuba

  8. Argentinien – HC Leipzig

     

Stimmen zum Turnier:

HVS-Präsident Karsten Küter: „Was wir heute hier gesehen sehen haben, war Minihandball auf ganz großem Niveau. Alle Mannschaften haben mit Herz, Fairness und enormer Begeisterung gespielt. Ihr könnt alle sehr stolz auf euch sein – ihr seid die Zukunft unseres Handballs.“

HVS-Referent Minihandball Max Domaschke: „Dieses Turnier hat gezeigt, wie viel Freude und Leidenschaft im Minihandball steckt. Gewinnen und Verlieren gehören dazu, aber entscheidend ist, wie alle miteinander umgehen – und das war heute vorbildlich. Glückwunsch an alle Teams und ein großes Dankeschön an Trainer, Schiedsrichter und Eltern.“

 

Mit strahlenden Gesichtern, Medaillen um den Hals und vielen neuen Eindrücken endete ein Turniertag, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird – ganz so, wie eine echte Weltmeisterschaft.

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Veröffentlichung

Mo, 22. Dezember 2025

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